Atemberaubende Wolkenkratzer, unendliche Berglandschaften und das Meer direkt vor der Nase – unsere Projektmanagerin Jasmin durfte vier Wochen lang unser Office in Hongkong kennenlernen. Was sie erlebt hat und was ihr in der Zeit besonders gefallen hat erzählt sie hier:

„Ich flog am Donnerstag von Nürnberg los und war am Freitagnachmittag in Hongkong angekommen.

Schon auf dem Weg ins Hotel war ich von der Landschaft, der Masse an Hochhäusern und den vielen Menschen mitgerissen. Trotz der langen Reise war von Müdigkeit noch keine Spur. 

Nach einer kurzen Pause bin ich ins fresh id Office gefahren und habe unser Team vor Ort kennen gelernt, das ich bisher nur über das Telefon und E-Mail-Kontakt kannte. Ich wurde herzlich begrüßt und mir wurden die Räumlichkeiten, sowie mein Arbeitsplatz für die darauffolgenden vier Wochen gezeigt. Auch Natalie von Present Perfect hatte zu der Zeit ein Praktikum bei uns absolviert und wurde für die kurze Zeit zu meiner neuen Kollegin. Nachdem ich ein paar Mails bearbeitet hatte, war der Tag auch schon zu Ende und ich fuhr zurück ins Hotel.

Am Wochenende hatte ich Zeit in mein neues Apartment zu ziehen und meine Nachbarschaft zu erkunden. Zu dem Zeitpunkt wurde mir auch erstmals klar, wie kostbar Platz bzw. Wohnraum in dieser Metropole eigentlich war.

Auch der Zeitunterschied machte sich langsam für mich bemerkbar. Obwohl ich bisher noch nie ein Problem mit einem Jetlag hatte, hat es doch ein paar Tage gedauert, mich auf die neue Zeit dort einzustellen. 

In Hongkong sind die Menschen sehr nett und super hilfsbereit, ich war begeistert von der Freundlichkeit die mir dort entgegenkam und den verschiedenen Leuten denen ich dort begegnete.

Gleich am ersten Tag war es uns leider nicht möglich ins Büro zu fahren, aufgrund der vielen Proteste zu dem Zeitpunkt waren die Straßen gesperrt. Somit fuhr auch keine MTR (so nennt man das U-Bahn Netz dort). Das schöne Café an der Ecke wurde daann vorübergehend zu meinem neuen Arbeitsplatz. Obwohl das wirklich schön war, war ich trotzdem froh, dass sich die Situation in den nächsten Tagen etwas normalisierte und ich wieder in unser Büro fahren konnte.

Aufgrund des Zeitunterschieds habe ich vormittags unser Team unterstützt und stand mit chinesischen Fabriken in Kontakt. Gegen Nachmittag konnte ich dann meine eigenen Projekte betreuen, um weiterhin für die Kunden erreichbar zu sein. Die Arbeitstage waren lang, jedoch fiel mir das aufgrund der vielen Arbeit nicht wirklich auf. Teilweise war es mir dank der direkten Kommunikation mit den Herstellern in China möglich, meine Projekte von Anfang bis Ende selbst zu betreuen. Somit stand ich mit Lieferanten und Kunden in Kontakt, was ebenfalls eine sehr interessante Erfahrung für mich war.

Die Zeit verging wie im Fluge, in meiner Freizeit habe ich die Stadt und die umliegende Natur erkundet. Auch das Wetter war wunderschön, wir hatten im Schnitt 25 Grad und das im November. Für mich als bekannte Frostbeule waren das ideale Bedingungen.

Da Natalie schon etwas länger in Hongkong war kannte sie sich super aus, wir haben Strände besucht und Hikes mit tollen Aussichten genossen.

Mein Highlight waren wahrscheinlich die Fabrikbesuche. In Hongkong war alles sehr westlich orientiert, deshalb war es umso interessanter das Land auch mal von einer anderen Seite kennen zu lernen. Unser erster Stopp war in Shenzhen. Dort haben wir uns einen Hersteller für Kosmetikkoffer angesehen und Einzelheiten einer Bestellung besprochen. Danach ging es gleich weiter zu einem Acryllieferanten. Anschließend sind wir mit dem Zug in die Nähe von Quanzhou gefahren, um am nächsten Tag einen Keramikproduktion zu besichtigen. Überall wurden wir sehr herzlich und gastfreundlich von den Menschen empfangen, das war eine sehr schöne Erfahrung für mich persönlich.

An meinem letzten Arbeitstag hatten wir noch ein Abschiedsessen in einem chinesischen Restaurant.

Astrid und Tiffany haben Natalie und mir typisch kantonesische Gerichte gezeigt, die kaum etwas mit dem zu tun hatten was wir hierzulande vom Asiaten kannten.

Es war eine tolle Zeit an die ich mich immer gerne zurückerinnern werde. Ein großes Dankschön an meine Kollegen aus Hongkong Jonathan, Astrid, Tiffany und auch an Natalie, die mir alles so toll gezeigt und erklärt hatten, und natürlich auch an Florian, Sebastian und Marc, die sich so gut um mich gekümmert hatten und mir dieses Praktikum ermöglicht haben.